DIE KRIEGSJAHRE 1939-1945

Bilz-Konkavdrehapparat
zum Drehen von Kugelschalen

Zwangsfertigungsprogramm für die Wehrmacht • Neuanfang mit Waserhähnen • Aufschwung dank französischer Besatzung


Mit Kriegsbeginn 1939 wird die Fertigung zwangsumgestellt. Otto Bilz und seine mittlerweile
20 Mitarbeiter produzieren nur noch Einzelteile für die Wehrmacht. Der Bedarf ist hoch und es herrscht Vollbeschäftigung bis zu 60 Stunden die Woche. Auch räumlich expandiert die Firma. 1943 fertigt Bilz in 4 verschiedenen Nellinger Räumlichkeiten. Der Lieferverkehr 
findet per Handwagen statt.
Das eigene Produktprogramm bleibt jedoch 
zum Leidwesen des jungen Unternehmers auf der Strecke.
 


1945 - endlich Kriegsende
. Der Neuanfang ist hart. Um neues Startkapital zu schaffen, fertigt das wieder geschrumpfte Klein-Unternehmen Wasserhähne aus Material-Restbeständen im Tausch gegen neuwertiges Material. Der erste große Kunde ist die französische Besatzungsarmee. Speziell für die Franzosen werden Werkzeugsätze in großer Zahl gefertigt und helfen der Firma wieder auf die Beine. Nur knappe zwei Jahre später, mit Tatkraft, Köpfchen und Spucke, steht Firma Bilz wieder fest im Markt und verfügt zudem über ihr erstes eigenes Vertriebsnetz seit der Gründung.